Geschichte

FERTSCH - Handel seit 1847  (Fritz-Wilhelm Fertsch)

Die Entwicklung der Familienfirma FERTSCH steht in der 6.Generation

- heute mit dem Schwerpunkt ?Wein?, insbesondere für die Gastronomie.

Jede der fünf vorhergehenden Generationen hat Schwerpunkte :

1847 Gründung der Firma mit Einzelhandel auf der Kaiserstraße in Friedberg:
?Vom Salzhering aus der Tonne bis zum Putzlappen?.

Die nächste Generation beginnt mit dem Großhandel in Zucker und Tabak;
1900 beliefert man mit ?Kolonialwaren? die ganze Wetterau mit Pferd und Wagen.
Die Gründung 1920 der Kaffeerösterei ? FERTSCH KAFFEE ?
und 1922 einer Malzkaffee Fabrik -ALBANUS MALZKAFFEE - prägen in der vierten Generation das Gesicht der Firma Fertsch u. Co.

Die fünfte Generation, nach dem 2.Weltkrieg, erweitert das Sortiment und tritt in das
Lebensmittel- Ketten- und Filialgeschäft ein.
?SPAR? heißt der Schwerpunkt bis 1980,
?FEGRO? (Fertsch Großhandel) wird 1965 gegründet,
?HELLAS SPAR-VEROPOULOS? entsteht 1967 in Griechenland zwischen Patras, Rhodos und Saloniki mit heute 150 Supermärkten.

1980 spezialisiert sich die sechste Generation auf Wein mit Zielrichtung Gastronomie und den damit verbundenen Serviceleistungen zu den Begriffen:
Essen und Wein, - Wein macht das Essen erst zum Genuß -.

Vielfalt und gezielte Auswahl in der Weinkarte eines Gastronomiebetriebes sind ein Teil seiner Ausstrahlung und Identität.
Hier liegt heute der Schwerpunkt und die Dienstleistungsidee, die die Familienfirma ?WEINHANDEL FERTSCH? vermitteln will.

Das Selbstverständnis als Dienstleister ist gewachsen durch fünf Generationen in der Familie, in der das Geschäft in die Familie hinein reicht und die Familie mit Haut und Haaren im Geschäft verankert ist.

Die Kinder spielen zwischen Zuckersäcken und wühlen in den alten Briefschaften nach Briefmarken.
Die Mutter arbeitet im Büro und die Großmutter sorgt für den Haushalt.
So ist es in fünf Generationen gewesen, Beruf ist hier Berufung - das schönste was einem im Leben passieren kann -: Seiner Intuition, seinem kreativen Denken leben zu können, Erfolg und Glück zu finden. Da verbindet sich am Tag Arbeit mit Freizeit. Dieses dienende Selbstverständnis, die Anwendung des Dienens; Freude zu bereiten, für einen anderen da zu sein, führt dann zum Verdienen und Glück als Lohn für Arbeit und Leistung. Dienst und Leistung, sprich Dienstleistung, und individuelles Denken sind die Chance in der globalisierten Welt.

Zu dieser Philosophie, Kreativität und Leistung, gehört die Beweglichkeit, die fünf Generationen vom Heringsfass zum Wein geführt haben. Es gibt das Wort des Kommerzienrats Fertsch um 1900 in oberhessischer Mundart :
?Bub, wenn de kein Zucker verkaafe kannst, mußte Krageknöpp verkaafe.?
Wir hören soviel von ?do it? , von ?controlling?, von Unternehmenskultur und dem Verlust von ethischen Werten. Als ob das alles etwas Neues sei.

In der 150 jährigen Geschichte unseres Hauses ist aufgezeichnet, daß jede Generation die Einbindung des Einzelnen in die Gesellschaft gespürt und danach gehandelt hat. In diesem Sinne versucht die heutige Generation, ihren Kunden und Geschäftsfreunden die Zuversicht unseres Hauses, die Freude am Geschäft, und dadurch Erfolg zu vermitteln.